WETTBEWERB
LBV DÜSSELDORF

Landesamt für Besoldung Düsseldorf

 

Grundlage der Planung ist zum einen der siegreiche Entwurf des internationalen Werkstattverfahrens aus dem Jahr 2002 und zum anderen der aus dieser Arbeit resultierende Bebauungsplan.

 

Die Grundrissfigur des Gebäudes nimmt die Mäanderstruktur des Bebauungsplanes auf und unterstützt somit den Entwurfsgedanken des Städtebaulichen Gesamtkonzeptes. Entsprechend wurde auch der gebäudetypologische Leitgedanke des B-Planes, die Bürogebäudestruktur durch ein siebengeschossiges Grundmodul senkrecht zur Johannstrasse und fünfgeschossige Verbindungsgebäude darzustellen aufgenommen.

 

Die markanten Bauteile sind die zweigeschossig überhöhten nord-süd ausgerichteten Büroscheiben, deren Köpfe die Erschließungsstraße überbrückend den sonst monotonen Straßenraum der Johannstraße rhythmisieren. Diese Bauteile erhalten darüber hinaus durch die vorgeschlagene Lochfassade ein höheres gestalterisches Gewicht. Die ost-west ausgerichteten Bauglieder durchbrechen die Strenge dieser Scheiben, sind horizontal betont von einer kontrastierender Leichtigkeit. Das Wechselspiel der Architektur gibt den Freiräumen Offenheit, Weite, Spannung und Frische. Die gewählten Materialien und Farben unterstreichen dieses planerische Ziel und geben zudem den Baukörpern zeitlose Eleganz.

 

Die Freiräume ergänzen das Farb- und Konstruktionskonzept der Architektur. Sie sind miteinander gestalterisch verbunden, durchweben das architektonische Ensemble. Die zwischen den Baukörpern entstehenden Höfe werden durch Heckenstrukturen nach Außen hin abgeschirmt, so dass sich gut erlebbare Bereiche mit unterschiedlichen, sich den angrenzenden Nutzungen angepasster Aufenthaltsqualität entwickeln. Zu der im Süden liegenden Anliegerstraße hin wird eine Baumreihe in Verbindung mit gegliederten Heckenelementen angelegt, die sowohl Sichtschutz bieten als auch einen harmonischen Übergang schaffen. Entlang der Erschließungsstraße werden dem Rhythmus der Bebauung angepasst Bäume gepflanzt. Neben der gestalterischen Qualität wird bei der Auswahl der Pflanzen auch auf den ökologischen Aspekt geachtet. Somit werden nicht nur die Forderungen des Grünordnungsplans erfüllt sondern auch versucht eine Harmonie zwischen dem Eingriff durch die Bebauung und den Belangen der Natur herzustellen.

 

 

28.03.2007

 

Grundlage der Planung ist der siegreiche Entwurf des internationalen Werkstattverfahrens des Jahres   2002 aus dem der vorliegende Bebauungsplan entwickelt wurde. Das Planungsgebiet „Tannenstraße Düsseldorf“ ist gekennzeichnet durch sehr unterschiedliche Randbedingungen. Die Grundrissfigur des Gebäudes nimmt die Mäanderstruktur des Bebauungsplanes auf und unterstützt so den Entwurfsgedanken des städtebaulichen Gesamtkonzeptes.

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