Ruhr-Universität Bochum – ganzheitliche Planung für die Mensa
Beim Erscheinungsbild der Ruhr-Universität wurde Prof. Th. M. Fürst vom Saulus zum Paulus: „Zu meiner Studienzeit in Aachen habe ich ihre Architektur nicht geschätzt“, sagt der Düsseldorfer. Über die Jahre entdeckte er jedoch die Qualitäten des Projektes.
Nachdem der die Innenarchitektur der Mensa, u.a. Tische, Stühle etc., gestaltete, schuf er nun auch seinem Leitsatz folgend „Kunst ist eine Einheit, nicht teilbar“ einen Bilderzyklus für diese „neue Mensa“.
Seine Triptychen von dreimal dreieinhalb Metern gestalten die Treppenabgänge und den großen Speisesaal. Prof. Th. M. Fürst hat sie in intensiver Auseinandersetzung mit der vorhandenen „Kunst am Bau“ geschaffen.
Das Blau aus Byzanz, das Rot der Zen-Tempel, das Gelb der buddhistischen Mönchskutten alle drei Naturfarben strahlen eine große Selbstverständlichkeit aus, sorgen so auch für eine geistige Belebung des Ortes. Die Gemälde treten in Dialog mit ihrem Umfeld, mit dem was dort geschieht.
Auch in Zukunft hat Prof. Th. M. Fürst seiner Liebe zur Ruhr-Universität – „diesen qualitätvollen architektonischen Zeitzeugen“ – Ausdruck zu verleihen, eine Brücke zwischen heute und gestern zu schlagen. In die geplante Sanierung der in die Jahre gekommenen Hochschule ist er auch weiterhin mit seinem ehemaligen sowie neuen Büro FÜRST ARCHITECTS eingebunden.














